Bei den aktuell sehr frostigen Temperaturen haben viele Menschen mit grippalen Infekten zu kämpfen. Auch unser Hals und unsere Stimme benötigen viel „Pflege“, um die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen. Hier die 10 wichtigsten Tipps für einen „stimmigen Alltag“:
1. Tragen Sie einen Schal oder ein Tuch um den Hals. Sie sorgen damit für eine gute Durchblutung im Hals- Nacken-Bereich und umgehen Verspannungen.
2. Vermeiden Sie lange Sprechphasen bei einem ausgedehnten Winterspaziergang. Sie atmen die kalte Luft ungefiltert durch den Mund ein. Somit haben Sie ein deutlich höheres Risiko für Hals- und Racheninfekte. Die Mund-und Rachenschleimhaut trocknet schneller aus und fördert eine „kratzige“ Stimmgebung mit Trockenheitsgefühl.
3. Atmen Sie deshalb bevorzugt durch die Nase ein, wenn Sie sich im Freien aufhalten. Die Luft kann gefiltert, gereinigt und angewärmt werden.
4. Die trockene Heizungsluft zu Hause fördert ebenso die Austrocknung der Mund- und Rachenschleimhaut. Schaffen Sie Abhilfe, indem Sie Luftbefeuchter verwenden (z. B.: feuchte Tücher oder Wassergefäße aufstellen). Trockenheitsgefühle führen zu Räusperzwang, was dauerhaft zu Stimmproblemen führen kann.
5. Um Ihre Schleimhaut zu befeuchten, lutschen Sie Bonbons, die KEIN Menthol enthalten. Geeignet sind vor allem Gelo Revoice- Lutschtabletten (freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich), Salbeibonbons und Islamoos.
6. Trinken Sie mindestens 2-3 Liter am Tag! Das schont Ihre Schleimhaut. Vermeiden Sie dabei Alkohol, Fruchtsäfte und verschiedene Teesorten. Sie können die Schleimhaut stark reizen. Milch und Milchprodukte hingegen verschleimen stark und fördern den buchstäblichen „Frosch im Hals“.
7. Räuspern Sie nicht, wenn Sie einen solchen „Frosch im Hals“ fühlen. Schlucken oder Husten Sie den Schleim weg- das entlastet die Stimmbänder!
8. Wenn Sie erkältet sind und ihre Stimme angegriffen ist, sollten Sie dringend 1-2 Tage komplette Stimmruhe einhalten! Flüstern Sie nicht- das strengt die Stimmbänder immens an.
9. Kreisen Sie ihre Schultern langsam abwechselnd von vorne nach hinten und umgekehrt. Das löst Verspannungen. Denn gerade im Winter neigt man dazu, seine Schultern bei Kälte angestrengt hochzuziehen. Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sind die Folge und fördern ebenso eine Anspannung der Kehlkopfmuskulatur und damit der Stimmbänder.
10. Wärmen Sie Ihre Stimme am Morgen auf! Auch die Kehlkopfmuskulatur braucht vor dem alltäglichen „Stimmsport“ eine Aufwärmphase. Summen Sie hierfür auf „mmmmm“ in einer angenehmen Tonlage! Sie können beispielsweise ein Lied im Radio mitsummen anstatt es zu singen!
Bildquelle: Benjamin Thorn / pixelio.de





